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Social Media Detox Leni Bolt Handy

Social Media Detox: Wie es dir gelingt und was es dir bringt – 9 Tipps.

mental health

Warum du wahrscheinlich einen Social Media Detox brauchst.


Sind wir mal ehrlich zu uns selbst: Social Media hat die meisten von uns fest im Griff. Wir scrollen täglich durch Instagram, schauen YouTube Videos oder checken was gerade in unseren Facebook Gruppen so passiert. Auch wenn Social Media viele positive Benefits liefert, wie beispielsweise: Networking, in Kontakt mit Freunden und Familie bleiben, Inspiration und so weiter – so birgt sie auch einige Gefahren wenn es um unsere mentale Gesundheit und Produktivität geht. 

Zu viel Zeit auf den Plattformen zu verbringen kann dich daran hindern, dich auf deine Beziehungen zu konzentrieren und deine Ziele fest im Blick zu haben. Wenn du dich dabei erwischst, dass du noch vor dem Aufstehen deine Instagram Explore Seite checkst und du immer die Benachrichtigungen auf deinem Handy im Blick hast – dann ist es höchst wahrscheinlich Zeit für einen Social Media Detox.

Social Media Detox Tipps

Es gibt wissenschaftlich bewiesene Gründe für unsere teils ungesunde Beziehung zu den sozialen Medien. Denn die Zeit die wir hier online verbringen, beeinflusst die Ausschüttung von Dopamin in unserem Hirn. Der Belohnungseffekt wird stimuliert, sobald du eine neue Nachricht rein bekommst oder die Glocke ein Update für dich parat hält. Diese unvorhersehbaren Ereignisse geben uns für einen kurzen Moment ein gutes Gefühl und das hat Suchtpotential. Wir checken unsere Apps mehrmals täglich, um genau diesen Effekt wieder zu spüren. 

9 Tipps für deine Social Media Entschlackungskur

1.  Bring dein Handy zu Bett

Es mag vielleicht erstmal komisch klingen, aber auch dein Handy sollte mal schlafen. Zu später Stunde auf den Bildschirm zu starren kann nämlich deinen Schlafrythmus stören, da das blaue Licht dich wach hält. Es kann dir auch Zeit am Abend stehlen, in der du beispielsweise Zeit mit Freunden, Familie oder dein:er Partner:in verbringen könntest.

Entscheide dich für eine feste Uhrzeit, an der du dein Handy abends weglegst – mindestens eine Stunde bevor du schlafen gehst. Damit du dich auch nicht selbst austricksen kannst, weihe jemanden in deinen Plan ein, der mit dir zusammen wohnt. Oder (so mache ich es) besorg dir eine Box, in die du dein Handy rein legst. Das physische Schließen des Kartons hat mir echt geholfen, mein Smartphone auch wirklich dort liegen zu lassen. Diese neue Regel ist eine Chance für dich, die Gegenwart wahrzunehmen, Zeit zum lesen zu finden oder vielleicht sogar früher einzuschlafen.
 

2.  Such dir ein neues Morgen-Ritual

Versuche, auf Technologie am frühen Morgen zu verzichten indem du beispielsweise einen echten Wecker verwendest anstelle deines Smartphones. Das hilft schon mal dabei, sich nicht von Instagram und co. ablenken zu lassen bevor du überhaupt das Bett verlassen hast.

Verwandle die ersten Minuten deines Tages in ein positives Erlebnis durch ein Morgen-Ritual, ohne dabei Social Media und Arbeit in Betracht zu ziehen. Ich setze mich beispielsweise auf das Dach von dem Haus in dem ich wohne und schaue mir die Berge an. Wenn mir danach ist, lege ich auch eine kleine Yoga Session ein! Schau dir den Sonnenaufgang an, gehe spazieren, oder genieße deinen heißen Tee, bevor du in den Tag startest.

3.  Tausche Social Media gegen ein Hobby

Soziale Medien können an deinen Kräften zerren und ziemlich viel Zeit in Anspruch nehmen, ohne dass du es merkst. Ein:e durchschnittliche Internet User:in verbringt durchschnittlich 2 Stunden und 24 Minuten pro Tag mit Social Media Apps. Denk einfach mal darüber nach, welchen neuen Hobbies du in dieser neu gewonnenen Zeit jeden Tag nachgehen könntest. 

Versuche dich doch mal an einer Aktivität, die deinen Geist und deine Sinne anregt: Wie zum Beispiel Gitarre spielen oder deinen Balkon bepflanzen. Diese Aktivitäten sind besonders für Menschen geeignet, die durch ihren Beruf viele Stunden drinnen und am Computer sitzen.

4.  Gewöhn es dir ab, ständig nach dem Handy zu greifen

Wenn du dich darin wieder erkennst, dass du häufig nach deinem Smartphone greifst, dann hast du wahrscheinlich eine Abhängigkeit entwickelt. Hierbei handelt es sich um ein zwanghaftes Verhalten, Angst davor zu haben etwas zu verpassen. Fear of missing out "FOMO" – schonmal gehört? ;)

Sich so eine Gewohnheit abzutrainieren kann hart sein, aber fang doch einfach mal klein an: Leg dein Handy in einen anderen Raum, wenn du arbeitest. Oder lass es in deiner Tasche, wenn du zu Mittag isst oder dich mit Freunden triffst. Wenn du dein Handy für die Arbeit brauchst, schalte die Benachrichtigungen deiner Apps aus. Ein weiterer Tipp für die Hardcore Detoxer unter uns: Du kannst deinen Bildschirm auf schwarz-weiss umstellen. Die leuchtenden Farben auf den Instapics ziehen uns förmlich an und wir scrollen weiter und weiter, um mehr zu sehen. Der graue Schleier kann das verhindern. 

5.  Nutze die Technologie für deine Weiterbildung

Ein Social Media und digitaler Detox kann super Auswirkungen für dein Wohlbefinden haben allerdings wird es mit Sicherheit Abende geben, an denen du auf Technologie für dein Entertainment zurückgreifen möchtest. Wie wärs mit einem E-Reader? Er fördert deine Lernerfahrung und verbindet Wissen mit moderner Technologie. Oder hast du Lust eine neue Sprache zu lernen? Ich "spiele" jeden Abend 30 Minuten mit einer Sprachapp, um mein Spanisch zu verbessern. 

Konsumiere Medien und Technologie, um etwas sinnvolles für dich mitzunehmen. 

6.  Sei dir bewusst, was du konsumierst

Halte dich fern von Inhalten, bei denen du weisst, dass sie dir ein schlechtes Gefühl geben oder dir Energie rauben. Dementsprechend solltest du Leuten und Accounts entfolgen, die diese Inhalte verbreiten. Halte Ausschau nach inspirierenden Seiten und Persönlichkeiten, die deine Stimmung heben und dich  gut fühlen lassen.

7.  Nimm die Welt um dich herum wahr

Verbringe mehr Zeit damit, deine Umwelt dankend wahrzunehmen. Du könntest wandern gehen, oder dir deinen Lieblingsplatz im Park um die Ecke schnappen und die Natur beobachten. Du wirst die Schönheit in der realen Welt viel stärker wahrnehmen, als das schönste Instagram Bild auf deinem Handy.

8.  Schreib dir selbst Erinnerungen für deinen Detox

Ein Kalender oder eine Checkliste kann hilfreich sein, um tägliche Aufgaben zu meisten. Sie helfen aber auch dabei, dich daran zu erinnern, deine Social Media Kanäle nicht zu checken. Kleb dir eine Notiz an deinen Schreibtisch, um dich an deinen Plan zu erinnern. Du kannst übrigens auch die Funktionen der jeweiligen Social Media Apps nutzen und ein Zeitlimit festlegen. 

Dein Sperrbildschirm ist das Erste, was du wahrnimmst wenn du auf dein Handy schaust? Hier könnte eine Erinnerung für deinen Detox stehen anstelle der neu eingegangenen WhatsApp Nachrichten. Wie wäre es mit inspirierenden Zitaten oder Tipps für Produktivität, damit du deinen Fokus nicht verlierst?! 

9.  Analysiere deinen Fortschritt

Ein iPhone oder Android wird deine Aktivität normalerweise tracken. So kannst du nachschauen, wieviel Zeit du am Tag, in der Woche oder dem vergangenen Monat auf Social Media verbracht hast – und das für jede einzelne App! Schau dir die Statistik 30 Tage nach deinem Detox-Start an und reflektiere den Fortschritt den du gemacht hast. Das wird dich motivieren, weiterzumachen und deine Social Media Sucht Schritt für Schritt in den Griff zu bekommen. Ich glaube an dich und weiss, dass du das kannst!

Alles Liebe & Adiós,

 

Leni

 

 

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Ich bin Leni Bolt, 

Expert:in für Zeitmanagement & Achtsamkeit im Arbeitsalltag, Host der Netflix-Serie Queer Eye Germany, Teil der LGBTQIA+ Community und Hippie im Herzen.

Ich unterstütze Menschen dabei, eine bessere Balance zwischen Beruf und Privatleben zu finden. Weniger Stress, mehr Flexibilität und freie Zeit – diese Ziele erreichen wir nicht von heute auf morgen, aber Schritt für Schritt mit einem fundierten Plan. 

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